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Mit den Low-Level-Funktionen wird die untere der fünf Stufen (Satz, Wort, Laut, Lautmerkmale, Low-Level-Funktionen) der sprachlicher Kompetenz bezeichnet.
Die Funktionen sind Fähigkeiten wie zum Beispiel die Tonhöhenunterscheidung, das Richtungshören, die zeitlichen Segmentierung von Sprache, die Mustererkennung und die Reaktionszeit im Hörbereich.
Die Fähigkeiten dieser Stufe haben noch keinen unmittelbaren Bezug zur Sprache. Erst auf den nächsten Stufen wird zunehmend die Sprache erschlossen.
Zur Bedeutung der Low-Level-Funktionen
Schon im Vorschulalter korreliert eine, für den Schriftspracherwerb relevante, schlechte phonologische Bewusstheit mit einer gestörten basalen auditiven Verarbeitung. Da die fünf Stufen der sprachlichen Kompetenz aufeinander aufbauen, können sich unzureichend entwickelte Low-Level-Funktionen bis auf die Rechtschreibebene auswirken.
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